Anthologie Der Abkehr

by Wallfahrer

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1.
Lacrimis Sanguine Die Zeichen zeugen von Wahrheit Lobet den Herrn in all seiner Macht Kommet herbei und sehet es selbst Sie wurde erkoren, das Wunder vollbracht In Einigkeit mit dem Erlöser Trägt sie die blutroten Male zur Schau Verbreitet die Kunde des göttlichen Daseins Auf dass sie pilgern zur weinenden Frau Doch ist Lüge nicht Sünde? Ist Demut nicht Tugend? Wer glaubst du zu sein? Du, die sich selbst zur Heiligen kürt Heerscharen von Jüngern und Dienern Kriechen heran in Schwärmen und Herden Blinde Untertanen Der Institutionen Die Taschen voll Taler, denn so soll es sein Erst sollst du geben, als dann trete ein Nichts wird sich ändern, nur Geld ist was zählt Wenn einer die blutigen Zeichen trägt Lacrimis Sanguine Tränen des Blutes Verba ex mendacium Worte der Lüge Oculis cupiditas Augen der Habsucht In nomine patris, et filii , et spiritus sancti Wann werdet ihr endlich begreifen Sie scheren sich nicht um Euer Begehren Eure Hoffnung, eure Gebete Eure Ängste kümmert sie nicht Ihr Verlangen nach Geltung ist stärker Als ein Leben in Aufrichtigkeit Wer es nicht er, den ihr lobpreist Der falsche Schlangen aus Gärten vertreibt?
2.
Wallfahrt (Pfade Der Erkenntnis) Als sie begannen zu keifen Und Werten zu entsagen War der Tag gekommen An dem wir ziehen mussten Trocknet die Tränen zum Abschied Für uns gibt's kein Entrinnen Was sein muss, muss sein Lebt wohl, erwartet uns nicht Hinweg von der Enge der Städte Hinweg von den Augen der Menschen Es ist an der Zeit zu fliehen Über die Hügel, gegen den Wind Wallfahrt Es ist die Zeit gekommen Wallfahrt Auf neuen Pfaden zu wandeln Wallfahrt Abkehr vom Verfall Wallfahrt Versuchung der Misanthropie Welch Schönheit sich uns'ren Blicken bietet Lasst sie schweifen über's menschenleere Tal Kein Geschrei und kein Gezeter Nur die Stille der ewigen Natur Atmet ein und füllt Eure Lungen Ein Hauch von Freiheit liegt in der Luft Keine Zäune, keine Mauern Nichts was von Menschenhand erbaut Hinweg von der Enge der Städte Hinweg von den Augen der Menschen Es ist an der Zeit zu fliehen Über die Hügel, gegen den Wind Hin zu der Quelle der Stärke Hin zu den Orten des Glücks Es ist an der Zeit zu rasten Hinter den Hügeln, mitten im Wind Wallfahrt Es ist die Zeit gekommen Wallfahrt Auf neuen Pfaden zu wandeln Wallfahrt Abkehr vom Verfall Wallfahrt Versuchung der Misanthropie Wallfahrt Es war die Zeit gekommen Wallfahrt Auf neuen Pfaden zu wandeln Wallfahrt Abkehr vom Verfall Wallfahrt Erleuchtung durch Misanthropie
3.
Zeitzeremonie (Es Endet Alles) Es endet alles Was heute scheint wird morgen fahl Ewige Epochen Verrinnen Jahr um Jahr Wir wandeln weiter Zwischen den Geistern uns'rer Zeit Leere Blicke Erspähen was uns noch bleibt Wir wollten sehen Doch senkten unser Haupt Wir wollten leben Doch sahen nur das Gold Wir wollten Weisheit Doch kannten nur uns selbst Wir wollten Freiheit Doch mauerten uns fest Und sind wir fort was wird dann sein? Der Mensch vergeht zu Staub und Stein Wir bemühten uns doch versagten Der Jäger wurde zum Gejagten Hofft ihr dennoch Auf Erlösung durch das Licht? Dass euer Glaube Die Niederlage bricht? Am Ende ist Selbst der König nur ein Narr Nichts was dann zählt Nichts was du früher warst Wir waren geizig Geld wiegt jetzt nur noch schwer Wir waren gierig Hab und Gut zählen nun nichts mehr Wir suchten Wahrheit Und fanden sie zu bald Wir hatten Hoffnung Die Glut der Sehnsucht ist längst kalt Und sind wir fort was wird dann sein? Die Welt erblüht aus Staub und Stein Man konnte uns nicht mehr ertragen Der Jäger wurde zum Gejagten Nichts was mehr bleibt, nichts was noch ist Wir vergehen wie ein Blatt im Wind Blick Dich um, spür den Moment Er ist das Einzige, das Einzige was zählt
4.
Wildes Heer (Epilog Des Herbstes) Die Zeit ist gekommen Wo sich Wind und Wetter ihre Rechte holen Und der Sturm aufzieht Der Mensch sitzt am Feuer Sucht Schutz und wartet Auf das Ende der Nacht Es schallt in der Ferne Es trommelt und tönt Das Wilde Heer erbarmungslos Schwerterklang und Kettenlärm So laut wie das Geschrei des Teufels Es zieht von Ort zu Ort Nun hinein mit Euch Ihr Menschen In die Häuser, in die Hütten Diesem Spuk seid ihr nicht Herr Und werdets niemals werden Denn auf gnadenlosen Wegen Naht der Winter, lähmt das Leben Der Epilog des Herbstes Lässt das Wilde Heer vorüber ziehen Wer nutzt die Momente der Andacht im stillen Kämmerlein? Wer erinnert sich seiner Taten, seien sie auch noch so schlecht? Wer besitzt die Gabe der Erkenntnis? Auf dass der Frühling besseres bringt Doch kann man dies erwarten von jenen Die sich selbst am nächsten sind? Von solchen die höhere Mächte suchen Weil ihr Geist sie zähmt Reite voran Wildes Heer Lehre Demut und Respekt Lehre Ehrfurcht vor dem Wind
5.
Ketzerkonfession Lasterhaft sprach deine Zunge Über jene im Talar Jene die zur Demut mahnen Jedoch selbst nicht gleiches tun Denunzianten zeigten auf dich Und steckten heimlich die Silberstücke ein Nun ist's an dir dich selbst zu retten Sie fordern Abschwur von deinem Geist Ketzerkonfession Bereust du deine mutigen Worte? Fegefeuerqual Soll schrecken solche die nicht knien Ketzerkonfession Bereue nichts was Dich befreit Absolution Wer erstrebt es Knecht zu sein? Wer erstrebt es Knecht zu sein? Strebenswert ists frei zu sein Nun stehst du hier in Schimpf und Schande Verbannt und einsam von der Welt Entferntest dich aus der Masse Und betratst deinen eigenen Weg Doch du weißt es gibt noch Andere Auf dieser Reise ins eigene Exil Brüder verzagt nicht denn eins ist gewiss Auf die Dunkelheit der Nacht folgt selbstbewusstes Licht Konfession zu Idealen Absolution von Institution Konfirmation des freien Denkens Kommunion der Rebellion
6.
Lichtmesse (Als Die Bergfeuer Brannten) Nun betet ihr Gläubigen Auf dass eure Sünden vergehen Schmückt euch in Glanz und Licht Verbergt euer Dunkelstes Seht sie ziehen durch die Gassen Und tragen voran die Heiligen Bestaunt durch Augen derjenigen Die dies Blendbild verzückt Ewiges Gebet In der Dunkelheit Flammen lodern hell In der Dunkelheit Versunken in sich selbst In der Einsamkeit Des Gewissens Pflicht In der Einsamkeit Ihr macht es euch leicht Hinter gottfürchtigen Masken Das alles was ihr tut Einem Höheren gefällt Doch nichts ist fürwahr Kein Sinn für die Demut Euch Menschen ist heilig Nur was euch selbst gefällt Als die Bergfeuer brannten Und die Glocken erklangen Errichteten sie die Fassade Das Spektakel begann Strömt heran von fern und nah Und nehmt teil an der Posse Aber vergesst das Verborgene nicht Hinter den Lichtern, hinter dem Glanz Diese Nacht geht vorbei Wie alle Nächte zuvor Nichts was euch bleibt Von Eurer Huldigung Alles bleibt wie es war Jede Lüge und List Ein Kreuz kann nicht ändern Was Du warst und bist In des Feuers erhabenem Schein Und der Flamme magischer Kraft Liegt die Antwort der Natur Auf die Frage nach göttlicher Macht Und willst Du es begreifen So musst du den Dogmen entsagen Lass Dich leiten von den Funken Lass Dich treiben im Wind

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Misanthropic & nature hailing Black Metal in the purest way. Please read our lyrics if you want to know our intention.

Hail nature! Hail freedom!

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released April 27, 2018

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